"Wir arbeiten im Moment mit über 100 Kliniken und Praxen zusammen, die uns über Jahre die Bilder entweder per Taxi oder über den Postweg zugeschickt haben."

Prof. Dr. med. Michael Forsting, Universitätsklinikum Essen

Pressemitteilung: Westdeutscher Teleradiologieverbund: Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr

Portallösung für Zweitmeinungen - Anbindung von Ärzten über das Sichere Netz der KV in der Erprobung - Projekt Strahlendosismonitoring

P R E S S E M I T T E I L U N G

Bochum, 28.10.2015

Westdeutscher Teleradiologieverbund: Neue Entwicklungen auf RadiologieKongressRuhr
Portallösung für Zweitmeinungen
Anbindung von Ärzten über das Sichere Netz der KV in der Erprobung

Der Westdeutsche Teleradiologieverbund kommt zurück zuseiner Geburtsstätte und präsentiert zu seinem 5. Geburtstag auf dem RadiologieKongressRuhr am 29. und 30. Oktober 2015 in Bochum neue Entwicklungen.

Als 2010 der Startschuss für dendamaligen Teleradiologieverbund Ruhr, mit zunächst drei beteiligten Klinikenfiel, konnte niemand erwarten, dass er so schnell auf eigenen Füßen steht undmittlerweile auch zielstrebig vorankommt. Heute sind 212 Kliniken, radiologischeund kardiologische Praxen sowie Reha-Einrichtungen Teilnehmer des Netzwerkes, dasaufgrund seiner geographischen Ausweitung auf sieben Bundesländern und die Niederlande in Westdeutscher Teleradiologieverbund umbenannt wurde.

In diesem Jahr werden weit über100.000 Untersuchungen innerhalb des Netzwerkes, beispielswiese fürZweitmeinungen, zur Unterstützung von Patientenverlegungen oder der Anforderungvon Voruntersuchungen, übertragen. Die zum Teil erheblichen Zeiteinsparungenkommen ebenso den Patienten zu Gute, wie die Vermeidung vonDoppeluntersuchungen oder Fehlverlegungen. Für die Kliniken und Praxen bedeutetdie Nutzung des Netzwerkes zudem ein schnelleres, sichereres und kostengünstigeres Arbeiten.

In diesem Jahr präsentiert der Westdeutsche Teleradiologieverbund neue Anwendungsszenarien, die sich bereitsin der praktischen Erprobung befinden. So ein Portal, bei dem z.B. Patientenihre Untersuchungen direkt an eine Einrichtung senden können. In Herne wirdderzeit der Versand von Informationen aus einer Radiologischen Praxis über dassichere Netz der KVen in die Praxen erprobt und mit den Universitätskliniken Essen und Düsseldorf sowie den radiologischen Praxen der radprax mit Sitz inWuppertal wird ein Projekt erprobt, dessen Ziel es ist die Strahlenbelastungder Patienten bei radiologischen Untersuchungen zu reduzieren.

Diese und weitere Entwicklungen im Westdeutschen Teleradiologieverbund werden in einem Workshop und einemSymposium von den Anwendern präsentiert und gemeinsam diskutiert.

Weitere Informationen: www.radiologiekongressruhr.de und www.medecon-telemedizin.de

Pressemeldung als pdf hier

Aktuelles

24.04.17 | Nachrichten

Westdeutscher Teleradiologieverbund nimmt auf conhIT den 300ten Teilnehmer ins Visier

Auf der conhIT in Berlin erwartet der Westdeutsche Teleradiologiebverbund weitere Interessenten, um das Netzwerk schon bald auf über 300 Teilnehmer erweitern zu können. Drei neue Teilnehmer werden für diesen Schritt symbolisch prämiert. » weiter

21.04.17 | Nachrichten

Neue Infofilme über den Westdeutschen Teleradiologieverbund

Informieren Sie sich über dien Verbund und die praktische Anwendung! » weiter

06.04.17 | Nachrichten

Netzwerk Aktiv Nummer 4

Das neue 6-seitige Magazin mit Berichten aus Aktivitäten in den Regionen. » weiter


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Termine

29.06.2017 bis 29.06.2017

VISUS Symposium 2017

Bereits zum 4. Mal findet das VISUS SYMPOSIUM statt, dieses Mal unter dem Motto INNOVATIONS DIALOG » weiter


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Postversand-Ersatz

Der übliche Weg, Patientenbilder auf Datenträgern gebrannt weiterzugeben, ist mit einem hohen Produktions-, Zeit- und Kostenaufwand verbunden. Zusätzlich besteht die Ungewissheit, ob der Datenträger unversehrt ankommt und die Daten in das dortige System eingelesen werden können. Im Verbund erfolgt der Bildversand umgehend per DICOM E-Mail. Der Versender sieht dabei den aktuellen Versandstatus der Bilder und hat somit Gewissheit, dass diese beim gewünschten Empfänger angekommen sind.

Verlegungsbegleitende Bildübermittlung

Bei der Verlegung eines Patienten in eine andere Klinik oder in eine Reha-Einrichtung könnenvorhandenen Bilddaten per DICOM E-Mail die aufnehmende Klinik und Fachabteilung noch vor dem Patienten erreichen. Somit können eine lückenlose Behandlung gewährleistet und Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Zweitbefundung/Telekonsil

Ist eine zweite Befundung, beispielswiese bei Mammographie, oder eine zweite Meinung sinnvoll oder notwendig, können diese auf kurzem Wege eingeholt werden. Per DICOM E-Mail werden die Bilder komfortabel aus der bestehenden Umgebung an den oder die gewünschten Partner versendet . Über eine Favoritenliste oder ein ausführliches Verzeichnis kann der richtige validierte Empfänger schnell ausgewählt werden.

Facharztkommunikation

Der bilderstellende Arzt kann die Patientenaufnahmen dem zuweisenden Facharzt zeitnah per DICOM E-Mail zusenden, so dass dieser schnell die weiteren Maßnahmen einleiten kann. Dies führt zu Zeitersparnis und einer höheren Patientenzufriedenheit.